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Wirtschaftsstaatssekretär Dammermann: Berufliches Ausbildungsnetzwerk ist ein Best-Practice-Beispiel

Die Ausbildung und gute Qualifizierung von Fachkräften ist heute mehr denn je eine große Herausforderung für die Betriebe. Viele Unternehmen sind auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern:Mitarbeiterinnen, die zum einen eine umfassende, zum anderen aber auch eine auf das Unternehmen angepasste Ausbildung haben. Darüber hinaus schreitet die technologische Entwicklung immer weiter voran, sodass auch in der blechverarbeitenden Industrie die Qualifizierung auf ein „Industrie 4.0-Niveau“ eine notwendige Ergänzung für die Unternehmen ist.

 

Im Kreis Gütersloh ist vor allem die metallverarbeitende Industrie vertreten. In dieser Branche werden insbesondere Mitarbeiter:Mitarbeiterinnen mit einer Metall-Ausbildung benötigt, die Spezialkenntnisse in den Bereichen Stanzen, Umformen, Abkanten, Biegen und Schneiden haben.

 

Auch hier steigen die Anforderungen an technisches Verständnis aufgrund der immer komplexeren Maschinen und Anlagen. Hierfür wurde das Trainingszentrum Steinhagen ins Leben gerufen. Dort sind seit Juli dieses Jahres die ersten beiden Anlagen der Firma Trumpf aus Ditzingen für das Stanzen und Abkanten/Biegen in Betrieb.

 

Davon konnte sich Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, persönlich überzeugen. Während der Besichtigung wurden ihm die Konzepte der Blechverarbeitung aus erster Hand dargelegt. Im Anschluss sagte Dammermann: „Hervorragend, dass sich hier Unternehmensnetzwerke und die Arbeitsagentur zusammenschließen, um überbetrieblich dem Fachkräftemangel die Stirn zu bieten. Die Initiative „Berufliches Ausbildungs Netzwerk im Gewerbebereich“ – kurz BANG – ist ein Best-Practice-Beispiel, von der andere Regionen in NRW und darüber hinaus lernen können.“

 

Um die Blechprozesse zu vervollständigen, ist es geplant, ab Januar 2019 weitere Anlagen in Steinhagen aufzubauen. Dazu gehören ein automatisches Lagersystem, eine Laserschneidanlage, ein Schleifautomat, eine weitere Abkant/Biegeeinheit und eine Insel, um mit kollaborativen Robotern Biegeaufträge in Kleinserie zu bearbeiten.

 


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