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Was ist 5-S?

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Kevin Kühnert besucht BANG Trainingszentrum in Steinhagen

Gute Ausbildung und Qualifizierung ist einer der wichtigsten Kernelemente für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Das haben die zahlreichen Mitglieder der BANG Netzwerke schon vor vielen Jahren erkannt und haben das jetzt Juso-Chef und stv. SPD-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert im BANG-Trainingszentrum Steinhagen vorgestellt. Gemeinsam mit der SPD Bürgermeisterkandidatin der Gemeinde Steinhagen, Sarah Süß, und dem Bürgermeisterkandidaten der Nachbarkommune Werther, Veith Lemmen, hat er am Freitag, 21.08.2020 das hochmodern ausgestattete Trainingszentrum besichtigt. Begleitet wurden sie von Vertreter*innen des Gemeinderats Steinhagen. Er zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Eigeninitiative der lokalen Unternehmen, die sich für die gemeinsame Organisation und Durchführung der dualen Ausbildung in gewerblich-technischen Berufen zusammengeschlossen haben. Damit bieten sie den vielen Schüler*innen eine Chance für einen Arbeitsplatz und eine Karriere vor Ort in ihrer Heimatregion.

Als Vertreter der politischen Jugendorganisation der SPD, setzt sich Kevin Kühnert für die Belange der Jugendlichen und damit der zukünftigen Fachkräfte ein. Ihm ist es besonders wichtig, dass für die Auszubildenden eine Zukunftsperspektive auf dem Arbeitsmarkt entsteht. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Ausbildung auch auf höchstem technologischen Niveau durchgeführt wird, um den Anforderungen in den Berufen auch gerecht zu werden. In Steinhagen ist dies aufgrund der Initiative der Mitgliedsunternehmen möglich und bietet den Auszubildenden Chancen, die sie bei einzeln ausbildenden Unternehmen häufig nicht erhalten. Den Zusammenschluss im BANG Netzwerk lobt Kevin Kühnert ausdrücklich als nachahmenswerte Initiative der Unternehmen.

Die Vorstellung des BANG Konzepts, sowie die Erklärung der einzelnen Ausbildungsbereiche im Trainingszentrum Steinhagen erfolgte durch Sibylle Petry (gpdm mbH), Ausbildungsleiter Frank Icke (BANG Gütersloh), Vertriebsleiterin Ingvild Splietker (BANG Gütersloh), den Ausbildern Lazgen Hasano und Josef Glas (BANG Gütersloh), sowie Lucas Sprink (gpdm mbH).

Von links: BANG Ausbildungsleiter Frank Icke, Bürgermeisterinkandidatin Steinhagen Sarah Süß, BANG Vertriebsleiterin Ingvild Splietker, Gemeinderatsfrau Steinhagen Ina Bolte, Bürgermeisterkandidat Werther Veith Lemmen, Jusovorsitzender Kevin Kühnert

Von links: BANG Ausbildungsleiter Frank Icke, Bürgermeisterinkandidatin Steinhagen Sarah Süß, BANG Vertriebsleiterin Ingvild Splietker, Gemeinderatsfrau Steinhagen Ina Bolte, Bürgermeisterkandidat Werther Veith Lemmen, Jusovorsitzender Kevin Kühnert

 

Mit Abstand: das Beste Kick Off 2020

Auch in diesem Jahr konnte unser Kick Off unter Einhaltung des Hygienekonzepts stattfinden. 54 Azubis aus den Netzwerken Hövelhof, Lippe und Gütersloh haben teilgenommen. Natürlich sollte auch das diesjährige Kick Off etwas besonderes bieten, aus diesem Grund gab es statt einem körperlich-aktiven Team-Event einen Live-Vortrag über Microsoft Teams, den die Azubis mit Interesse verfolgten und sich mit dem Dozenten austauschen konnten.

Trotz der aktuellen Situation war die Veranstaltung auch mit Abstand ein voller Erfolg.

Wir wünschen allen Azubis viel Erfolg und Freude in der Ausbildungszeit!

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Was angehende Azubis wissen sollten

Am 30.05.2020 veröffentlichte die Zeitung "Die Glocke" folgenden Artikel:
Von Simon Bussieweke

Kreis Gütersloh (gl). Ein Ausbilungsnetzwerk, das unter anderem einen Standort in Verl unterhält, schlägt Alarm. Junge Menschen, die für August noch eine Ausbildung suchen, gerieten angesichts der Corona-Krise ins Hintertreffen, befürchten die Verantwortlichen. Dr. Tanja Heinemann, Leiterin der Verler Gesamtschule, ruft zu Besonnenheit auf: „Wir sollten die Situation nicht dramatisieren.“

Eins nach dem anderen: Angefangen hat alles damit, dass im Verler Rathaus das Telefon klingelte. Bürgermeister Michael Esken (CDU) nahm ab. Auf der anderen Seite sprach Markus Kamann vom Beruflichen Ausbildungsnetzwerk im Gewerbebereich (BANG). Er sah und sieht, wie er auf Anfrage der Zeitung mitteilt, junge Menschen in der Krise. Das teilt er auch dem Bürgermeister mit, der das Anliegen in seinem täglichen Blog thematisierte. „Da kommt möglicherweise noch etwas auf uns zu“, schrieb er dort. Und: „Ein Thema, das wir bisher noch nicht wirklich auf der Agenda hatten.“
Noch dramatischer formulierte es Markus Kamann: „Ich sehe schwarz für unsere Auszubildenden.“ Das Problem sei, sagt er, dass bei der eingeschränkten Schulöffnung in den vergangenen Wochen die Berufsorientierung aus dem Blickfeld der Verantwortlichen geraten sei. Ähnlich sieht es seine Kollegin Ingvild Splietker. Sie sagt: „Eine große Berufsmesse hat im Februar noch stattgefunden. Alle weiteren sind ausgefallen.“ Die großen Unternehmen, Miele, Beckhoff, Bertelsmann und Co. hätten für das Ausbildungsjahr, das in diesem Jahr beginnt, schon eingestellt. Die kleineren Betriebe kümmerten sich erfahrungsgemäß erst später darum.
Markus Kamann berichtet von jungen Menschen, die wegen der Corona-Krise durch den Rost fielen – weil sie bei all den Gedanken um ihren Abschluss ihre Zukunft in Form einer Ausbildung aus dem Blick verlören und die Schulen nichts dagegen täten. Sie verpassten ihre Chance, ihre Schüler mit Unternehmen zu „verheiraten“, wie Kamann es blumig nennt. Da gebe es teils für Berufs- und Ausbildungsorientierung verantwortliche Lehrer, die sich mal eben zur Risikogruppe zählen und den Schulalltag ad hoc verließen. Kamann: „Und dann stehen die jungen Menschen da, ohne Orientierung.“
Auch das Land NRW bekleckerte sich momentan nicht gerade mit Ruhm, sagt Markus Kamann. Greife sonst das Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“, „ist der Verteiler des Landes über Schulen gerade tot“. Damit meint der Experte: „Unternehmen brauchen junge Menschen, immer. Das bekommen die im Moment nur kaum mit.“ Er beklagt auch den Stellenwert, den die Berufsorientierung momentan gegenüber den Hauptfächern habe: „Die Ausbildung ist für Schulen nicht ihr Krengebiet. Und das wird es auch nie sein“, betont Markus Kamann.

 

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