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Berufemesse Verl





Stand des BANG-Netzwerkes


H. P. Klausmeier im Elterngespräch

400 Schüler informieren sich bei 24 Betrieben

Aus der 'Glocke' (Juni 2007)

 

Verl (ebb.). Mit strahlenden Gesichtern haben die Veranstalter bereits am Samstagnachmittag eine durchweg positive Bilanz gezogen: Die erste Verler Berufs-Informations-Messe (BIM) war ein voller Erfolg. Gut 400 Jugendliche gingen auf die Aussteller zu, informierten sich, stellten gezielt Fragen und bekamen nicht nur Antworten, sondern hier und da auch gleich einen Praktikumsplatz.

Verls Übergangscoach Monika Schandelle, Claudia Tschackert vom Kolping-Berufsföderungszentrum Gütersloh und Susanne Echterhoff von der Kolpingsfamilie Verl waren begeistert: “Der Andrang ist enorm und beweist, dass das Thema Beruf und Ausbildung, das auch in den Schulen aufgegriffen wird, bei den Jugendlichen einen hohen Stellenwert hat.“

24 Firmen und Betriebe aus Verl und Umgebung aus den Bereichen Elektrotechnik, Küchenherstellung, Lebensmitteleinzelhandel, Gesundheit, Maschinenbau, Garten- und Landwirtschaftspflege, Bauwesen, Malerhandwerk, Versicherungswesen, Druck Telekommunikation und andere mehr sowie wie die Bundeswehr und der Kreis Gütersloh hatten ihre Stände aufgebaut und standen den jungen Menschen der siebten bis neunte Klassen mit präzisen Auskünften, eigenen Produkten, Maschinen und Modellen zur Verfügung.

Schirmherr Bürgermeister Paul Hermreck ermunterte die Jugendlichen, Fragen zu stellen, um sich ein Bild von den möglichen Berufen zu machen. Die Berufs-Informations-Messe nehme den Schülern die Berufswahl nicht ab, doch gee sie ihnen viele Informationen und Material an die Hand, um eine gute Entscheidung zu treffen.

Dies Entscheidung getroffen haben bereits Yako Örs, Alen Karadolami und Emre Yildiz. Sie wollen auf den Bau. Da könne man an der frischen Luft körperlich tätig sein und vor allem sehen, was man geschafft habe. In Michael Hauphoff, Juniorchef des gleichnamigen Bauunternehmens, fanden sie einen kompetenten Gesprächspartner, der sie über Voraussetzungen wie Geometrie und räumliches Vorstellungsvermögen, Mathe und Deutsch informierte und sie einlud, doch einfach mal ein Praktikum bei ihm zu machen.
Am Stand des Landmaschinenherstellers Köckerling informierten sich Chris Fink, Schüler der 7a der Realschule, und sein Vater Günter bei Fertigungsleiter Roland Schulz über die Lehrberufe Teilezurichter und Industriemechaniker. Eine ordentliche Bewerbung, ein guter Schulabschluss sowie ein Praktikum in der Metallverarbeitung seien von Vorteil, meinte Ausbilder Michael Vormann.

Während die Aussteller lobten, dass sehr gezielte Fragen gestellt wurden, empfanden die Jugendlichen die eher ungezwungene Gesprächsatmosphäre als wohltuend. Besonders auch da, wo Unternehmen eigene Auszubildende mitgebracht hatten.
Als Abrundung des Angebots wurden 40-minütige Einstellungstests durchgeführt. Vorbereitet hatte diese Michael Wöstemeyer vom Kolping-Berufsinformationszentrum.
Monika Schandelle betonte, dass 2008 eine Neuauflage der Messe geplant sei. „Sämtlich Unternehmen haben zugesagt, wieder mitzumachen. Einige von ihnen haben am Samstag auch Bewerber für Praktika und Ausbildungsplätze gefunden.“